Mein Konto für die Selbständigkeit: Kontist

Ich besitze insgesamt vier Konten, die jeweils unterschiedliche Zwecke erfüllen.

Neulich habe ich euch mein Konto bei tomorrow vorgestellt, auf das mein Angestellten-Gehalt fließt.

Heute stelle ich euch das Konto vor, auf das alle Einnahmen aus meiner Selbständigkeit, dem Female Finance Forum, laufen: Kontist*.

Insbesondere bei unregelmäßigen Einnahmen ist es extrem wichtig, dass die Einnahmen deiner Selbständigkeit auf ein separates Konto laufen. Von diesem Konto überweist du dir dann monatlich ein Gehalt auf dein “normales” Konto. Das ist das Geld, das du im Monat ausgibst. In Monaten mit hohen Einnahmen baust du dir dadurch auf deinem Selbständigen-Konto einen Puffer auf, den du in Monaten mit niedrigen Einnahmen nutzen kannst. Deinen Lebensstandard kannst du dadurch konstant halten und auch ein Budget viel besser erstellen.

Für mein Unternehmenskonto habe ich mich für Kontist* entschieden. Kontist war bislang, genauso wie tomorrow, App-basiert. Inzwischen gibt es die meisten Funktionen wie das Erstellen von Überweisungen oder Daueraufträgen, Einsehen von Kontoauszüge oder das Einsehen deiner Transaktionen auch im Browser.

Warum habe ich mich für Kontist entschieden?

  • Automatische Steuerberechnung: Für mich der wichtigste Punkt: Kontist berechnet bei jeder Transaktion (Zahlungseingang und -ausgang), wie viele Steuern darauf anfallen. Ich gebe an, welcher Umstatzsteuersatz auf die Transaktion anfällt, und Kontist berechnet die Höhe der Steuer. Dieser Betrag wird automatisch von meinem verfügbaren Einkommen abgezogen. Er befindet sich noch auf meinem Konto, und ich kann ihn einsehen und darauf zugreifen; auf den ersten Blick wird mir aber nur das Geld angezeigt, das tatsächlich mir gehört. Als Selbständige gibst mir das enorm viel Ruhe und Gelassenheit, da ich automatisch Rücklagen für die Steuer bilde.
  • Integration mit meiner Buchhaltungssoftware: Für meine Buchhaltung nutze ich Fastbill*. In dieser Software schreibe ich meine Angebote und Rechnungen und mache meine Buchhaltung. Durch die Integration mit Kontist kann ich in dem Buchhaltungssystem direkt sehen, welche Zahlungen eingegangen sind (und welcher Rechnung die jeweilige Zahlung zuzuordnen ist), und welche Zahlungen noch ausstehen.
  • Usability: Für mich ist die App intuitiv und problemlos zu bedienen. Die verschiedenen Kategorien (Einnahmen, Steuerzahlung, Privatentnahme usw.) sind farblich unterschiedlich markiert, sodass ich auf einen schnellen Blick sofort erfasse, wie die Finanzflüsse der letzten Zeit aussahen.
  • Kostenlos: Das Konto ist kostenlos für sämtliche Überweisungen sowie eine “virtuelle” Kreditkarte. Mit dieser kann ich sämtliche Internet-Buchungen vornehmen. Eine echte, “physische” Karte ist kostenpflichtig.

Was spricht gegen Kontist?

  • Keine DATEV-Anbindung: Das kann ein Problem sein, falls deine Steuerberaterin mit DATEV arbeitet. Da Kontist ein StartUp ist und sich konstant weiterentwickelt, halte ich es für realistisch, dass diese Anbindung irgendwann kommt.
  • Solarisbank – dieselbe Bank wie tomorrow: Ich habe mit Kontist* und tomorrow* nun zwei Konten, die beide bei der Solarisbank sind. Die Solarisbank unterliegt der Europäischen Einlagensicherung, damit sind Sparbeträge bis 100.000 € gesetzlich gesichert. Dennoch habe ich bewusst meine anderen Konten bei einer anderen Bank. Getreu dem Motto: Lege niemals alle Eier in einen Korb.

Fazit

Wie du siehst, bin ich sehr gut zufrieden mit Kontist. Ich bin jemand, die keinen Bankschalter braucht, habe in meiner Selbständigkeit selten mit Bargeld zu tun und bin zufrieden, wenn ich Unterstützung per Chat, Email oder Telefon bekomme. Die Steuerberechung finde ich eine großartige Entlastung und es freut mich immer, wenn ich sehe, dass die Steuer abgebucht wurde und sich mein verfügbares Einkommen überhaupt nicht verändert hat 🙂

*Affiliate-link: Wenn du hierüber dein Konto eröffnest, erhalten wir beide einen kleinen Bonus. Es fallen für uns keine Kosten an.

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