Lifestyle-Inflation

Kennst du das Gefühl, dass das Geld nie reicht? Selbst, wenn du mehr verdienst, mühst du dich weiter ab und kannst es gar nicht genießen?

Lifestyle Inflation

Dieses Phänomen wird als Lifestyle-Inflation bezeichnet: Mit steigendem Einkommen steigen deine Kosten, und du musst immer mehr Geld aufbringen und dich immer weiter anstrengen, um deine Lebenshaltungskosten zu decken.

Ein Viertel aller Profi-Fußballspieler sind im Laufe ihres Lebens pleite oder überschuldet!

Liegt das daran, dass sie zu wenig verdienen? Nein. Es liegt daran, dass sie zu viel ausgeben.

Alles sparen?

Dabei geht es meiner Meinung nach nicht darum, jeden letzten Cent zu sparen. Dagobert Duck ist zwar unendlich reich, aber dabei geizig (sich selbst und anderen gegenüber), gierig und unglücklich.

Bewusst ausgeben!

Der Trick ist, dein Geld bewusst auszugeben. Möglichst wenige Dinge kaufen, “weil man das halt so macht”, sondern weil du es möchtest. Und die anderen Dinge eben nicht.

Lebensqualität ist wichtiger als Lebensstandard!

Dabei kann dir ein Budget helfen. Eine feste Sparrate, die automatisch per Dauerauftrag in deinen Notgroschen oder deinen ETF-Sparplan fließt. Und ein fester Betrag, den du für Luxus, Spaß oder Genuss ausgibst. Denn die Lebensqualität hängt zum Teil auch mit Geld zusammen.

Es gibt immer wieder Situationen oder Lebensphasen, in denen wir wenig Geld zur Verfügung haben. Wenn das Geld irgendwann mehr wird, kann sich das wie Aufatmen anfühlen.

Mein Tipp: Nimm dir von der nächsten Gehaltserhöhung 50 % für dich – für deine Lebensqualität. Die anderen 50 % gehen in deine Sparrate.

Fühle dich reich

Wenn du dich mit wenig oder mit mittelviel Geld nicht reich genug fühlst, wirst du dich auch mit viel Geld nicht reich fühlen. Deshalb ist es wichtig, dein “Reich-Gefühl” zu üben und dich bewusst auf die Dinge zu konzentrieren, mit denen du dich reich fühlst. Dabei gibt es viele Dinge, mit denen du dich reich fühlen kannst und die kein oder nur wenig Geld kosten. Hier ein paar Beispiele: 

  • Maniküre. Reiche Menschen haben in meiner Vorstellung gepflegte Hände. Also sorge ich dafür, dass ich regelmäßig meine Fingernägel lackiere und die Hände eincreme. Kostet mich keinen Cent (denn in meinem Badezimmer steht genug Nagellack für die nächsten 8 Generationen), und gibt mir ein gutes Gefühl.
  • Die guten Kleider tragen. Insbesondere im Home Office trage ich immer dieselben drei Pullover und eine Jogginghose. Traurig, aber wahr. Dabei ist doch wahr: Kleider machen Leute! Und worauf soll ich denn warten?
  • Den Tisch schön decken. Für mich ist ein schön gedeckter Frühstückstisch ein Zeichen von absolutem Genuss und Entspannung. Lebensqualität pur. Dabei ist der kleine Schritt, den Käse aus dem Papier zu nehmen und auf ein schönes Brett zu legen, unendlich wichtig. Und so simpel.

Welche Tipps hast du, um dich reich zu fühlen?

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