Investieren like a Pro: Finanzbegriffe, die jede Investorin* kennen sollte 

Investieren ist mehr als mal schnell einen ETF kaufen, es geht darum, Zusammenhänge zu verstehen, Risiken zu steuern und langfristig Vermögen aufzubauen. Auch erfahrene Investorinnen stolpern manchmal über Begriffe, die man safe schon mal gehört hat, aber nicht wirklich verinnerlicht hat. Eine kleine Auffrischung kann also nie schaden, um weiterhin selbstbewusst investieren zu können. 

Alle Begriffe – vor allem auch die Grundlagen wie Aktie, Anleihe und Index – kannst du dir in unserem Glossar herunterladen. Hier führen wir einige ausgewählte Begriffe aus. 

Für uns bei 3f dreht sich (fast) alles um ETFs (Exchange Traded Funds), also passive Aktienfonds. Sie bieten die Möglichkeit, mit einem Investment sehr breit zu investieren, statt sich auf einzelne Aktien festzulegen. Das reduziert Risiko und spart Zeit – perfekt für die Buy-and-Hold-Strategie, auf die wir euch raten zu setzen. Mehr dazu liest du hier. Einfach gekauft und langfristig gehalten, lassen ETFs dein Geld für dich arbeiten und nehmen den Stress kurzfristiger Schwankungen aus der Gleichung. 

Und hier kommt auch direkt der Begriff Volatilität ins Spiel. Er beschreibt, wie stark Kurse schwanken. Hohe Volatilität kann anfangs nervös machen, ist aber kein Grund zur Panik. Im Gegenteil: Wer langfristig investiert und regelmäßig nachkauft, kann Schwankungen sogar nutzen. Buy-and-Hold funktioniert genau deswegen so gut: Du bleibst dabei, während kurzfristige Marktbewegungen vorübergehen. 

Ein wichtiges Konzept ist die Korrelation. Sie zeigt, wie verschiedene Anlageklassen zueinanderstehen. Aktien aus unterschiedlichen Märkten bewegen sich oft ähnlich, Rohstoffe oder Gold dagegen meist unabhängig von Aktien. Tagesgeld oder Cash sind in der Regel kaum mit Aktien korreliert. Wer diese Zusammenhänge kennt, kann sein Portfolio gezielt diversifizieren und Risiken besser streuen. Stichwort Diversifikation: Sie bedeutet, dass du dein Geld auf verschiedene Anlageklassen verteilst. So verringerst du dein Risiko, denn gerät eine Anlageklasse in Schieflage, sind die anderen noch da und steuern gegen. Diversifikation ist kein leeres Schlagwort, sondern ein echtes Instrument, um dein Portfolio widerstandsfähiger zu machen. 

Asset Allocation und Diversifikation gehen Hand in Hand: Es geht um die Mischung von Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Cash. Jede Klasse reagiert anders auf wirtschaftliche Ereignisse. Ein durchdachtes Portfolio berücksichtigt nicht nur Renditechancen, sondern auch Risiken und Korrelationen. So kannst du Chancen nutzen, ohne unnötig Risiken einzugehen.  

Auch die Liquidität solltest du im Blick haben. Sie beschreibt, wie schnell ein Investment wieder „flüssig“ gemacht werden kann. Tagesgeld ist hoch liquide, deine ETFs sind ebenfalls liquide, da du sie jederzeit an der Börse handeln kannst. Immobilien hingegen sind weniger liquide, sie zu veräußern ist sehr viel aufwändiger. Für deine langfristige Strategie ist Liquidität sehr wichtig, Stichwort Notgroschen. Wer mehr darüber erfahren möchte, was Liquidität mit Risiko und Rendite zu tun hat, kann sich hier zum magischen Dreieck der Geldanlage einlesen. 

Und natürlich darf die Inflation nicht vergessen werden. Sie ist der Erzfeind einer jeden Sparerin und reduziert die Kaufkraft unseres Geldes über die Zeit. Aktuell liegt sie wieder bei fast 2 % (Stand Februar 2026), Tendenz leicht steigend. Wer langfristig investiert, z. B. mit ETFs im Buy-and-Hold-Modus, kann (historisch betrachtet) die Inflation ausgleichen und somit auch ein Vermögen aufbauen.  

Kurz gesagt: Volatilität, Korrelation, Asset Allocation, Diversifikation, Liquidität und Inflation sind Begriffe, die du kennen solltest, wenn du dein Geld clever arbeiten lassen willst. Gleichzeitig muss man nicht alles wissen, es reicht zu wissen, wo etwas steht. 😊 

Investieren ist kein Sprint, sondern für uns zumindest eher ein Marathon. Wer die Zusammenhänge versteht, bleibt gelassen, trifft bessere Entscheidungen und geht den Marathon mit Power, Selbstvertrauen und klarer Strategie an. 

 

* Zugunsten der besseren Lesbarkeit nutzen wir nur die weibliche Form. Alle Menschen sind explizit mitgemeint.

 
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